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Süddeutsches Kaltblut
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Zuchtziel:
Grösse 160 - 164 cm |

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Verwendung:
Arbeit- und Zugpferd, Kutschpferd, Freizeitreiter |
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Beschreibung: |
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Mittelgroßer,
trockener, wendiger und handlicher Kaltblüter. Mittelschwerer
Kopf mit gutmütigem, ausdrucksvollem Auge. Kräftiger,
gut angesetzter, mittellanger Hals. Großrahmig, tiefrumpfig,
gut bemuskelt; lange, breite, gespaltene Kruppe. Kräftiges
Fundament mit gut ausgebildeten, trockenen Gelenken und harten
Hufen, wenig Behang. Hauptsächlich Füchse und Braune,
seltener Rappen, Schimmel und Tiger. |
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Die Kaltblutzucht im
Alpenraum lässt sich bis in die Zeit der römischen
Provinz Noricum , 15 n. Chr. zurückverfolgen. Aus dem
schweren Pferd der Römer und dem kleinen Pferd der Germanen
entstand der Noriker. Aus dessen zwei Schlägen, einem
leichteren und einem schwereren, entwickelte sich der leichtere
Oberländer und der schwerere Pinzgauer. So haben die Noriker,
Pinzgauer und Oberländer als Pferde des Alpenlandes in
Bayern eine uralte Tradition. Nach einigen angeordneten Kreuzungsexperimenten
mit Einkreuzung von englischem und arabischem Vollblut sowie
Norfolk- und Holsteiner-Blut bis zu Belgiern und Clydesdales
im 19. Jh. setzte sich die Reinzucht durch, unterstützt
durch die Hengsthaltung im Stammgestüt Schwaiganger. Allein
dem 1879 im Pinzgau geborenen Hengst Weißfuß v.
Albion, der 1884 nach Bayern gekommen war, gelang es über
seine Söhne Jung Weißfuß und Herkules I eine
Blutlinie aufzubauen. 1906 wurde ein Stutbuch eingerichtet
und 1920 das Edelweiß als Brandzeichen eingeführt.
Die angestrebte Verstärkung und Vereinheitlichung der
drei Rassen führte 1939 zur einheitlichen Bezeichnung
Noriker und 1948 in Bayern zum Zuchtziel und Namen Süddeutsches
Kaltblut. |
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Schwarzwälder Füchse
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Zuchtziel: Grösse
150 - 158 cm
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Verwendung: Arbeitspferd,
Kutschpferd, Reiten |
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Gangmechanik: Robust und ausdauernd, energische, flotte
Gänge, lebhaftes Temperament. |
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Beschreibung: |
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Sehr einheitliches,
kleines Kaltblutpferd, im Typ etwa zwischen Haflinger und Noriker
stehend. Kleiner, eleganter Kopf mit kleinen Ohren und feinem
Maul. Langer, gut geschwungener und bemuskelter Hals mit üppiger
Mähne und Stirnschopf. Schräge, lange Schulter, wenig
Rist. Kräftiger Rücken, kompakter,. runder Rumpf
mit genügend Breite, doch geringer Tiefe. Lange, leicht
abfallende und sehr gut bemuskelte Kruppe, tiefer Schweifansatz.
Trockenes Fundament, kleine Hufe, wenig Behang. Füchse
in dunklen Schattierungen, helles Langhaar |
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Schon früh begann
man im Schwarzwald, die norischen Pferde den speziellen Verhältnissen
entsprechend zu selektieren und anzupassen, wobei Wendigkeit,
Robustheit und Genügsamkeit mehr zählten als Masse
oder Gewicht. Durch Einkreuzung kleiner Ardenner wurde dieser
Typ gefestigt, erst um die Jahrhundertwende strebte man größeres
Kaliber an. Diverse Einkreuzungen erwiesen sich als untauglich,
nur der Rheinische Hengst Deutschritter bewährte sich;
daneben wurde der rein gezogene Schwarzwälder Mittler
zum bedeutendsten Linienbegründer. 1896 wurde die Schwarzwälder
Pferdezuchtgenossenschaft gegründet, die sich der Typerhaltung
und Verbesserung widmete. Im baden- württembergischen
Haupt- und Landgestüt Marbach befinden sich stets auch
einige Zuchthengste dieses Schlages. |
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